Der Behaviorismus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA von Watson und Skinner entwickelt.

Man geht hierbei davon aus, dass alle komplexeren Verhaltensweisen im Wesentlichen auf Reiz-Reaktionsverknüpfungen, aufgrund von klassischen und operanten Lernprozessen,  zurückzuführen sind.

Die klassischen Konditionierung (nach Pawlow) setzt immer eine unbedingte, d.h. angeborenen Reaktion voraus z.B. im Körperlichen die Fähigkeit, eine Allergie entwickeln zu können, im psychischen Bereich die Fähigkeit, Angst haben zu können. Diese  naturgegebene Reaktion wird im Rahmen einer Konditionierung an einen bestimmten Auslöser gekoppelt.

Von einer opertanten Konditionierung spricht man, wenn bei der Verhaltenskonditionierung positive Verstärker (Belohnungen) oder auch negative Verstärker (Bestrafungen) eingesetzt werden

Der Behaviorismuswird als die Grundlage der Verhaltenstherapie angesehen.