Sedativa zeigen relativ schnell eine entspannende, beruhigende, schlaffördernde, muskelrelaxierende, angstlösende Wirkung.

 

Zu beachten ist dabei:

•    Suchtgefahr, Missbrauchgefahr, 3 Wochen bis 3 Monate je Dosishöhe.

•    Geringe Nebenwirkungen: Zittern, Müdigkeit, Schwindel, Bewegungsstörungen, Spracstörungen, Muskelschwäche, Aufmerksamkeits- und
Konzentrationsstörungen.

•    Langsam ein- und ausschleichen (z.B. beim Absetzen nach längerer Einnahme, sonst drohen Entzugssyptome / Rebound–Effekt)

•    Kontraindikationen: Suchtanamnese, Intoxikation, Schlafapnoe, (mögliche Ersatzpräparate: Niedrig dosierte Neuroleptika, Betablocker.


Untergruppen:

Hypnotika    Schlafmittel (z. B. Barbiturate, Handelsnamen Evipan, Phanodorm, Luminal, heute nicht mehr als Psychopharmaka in Gebrauch). Jedes Arz-neimittel, das Schlaf erzeugt = Frage der Dosierung (auch Benzodiazepine).

Tranquilizer in Form der Benzodiazepine (= meist verordnete Psychopharmaka), Han-delsnamen z.B. Valium (Diazepam), Librium, Lexotanil.

Anwendungsgebiete:
Angst- u. Erregungszustände, Notfallmedizin, psychosomatische Er¬krankungen, Neurosen verschiedenster Art (nur zusätzlich zur Psychotherapie).

Die Verordnung von rezeptpflichtigen Benzodiazepin-Tranquillizern ist nur dem Arzt möglich.