Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) hat Eingang in der Bereich der traditionellen Psychotherapiemethoden gefunden.

NLP-Aus- und Weiterbildungen stellen eine hilfreiche Erweiterung in der psychotherapeutischen Tätigkeit dar, da die Interventionstechniken des NLP sich mit fast allen anderen Therapiemethoden sehr gut in Kombination anwenden lassen. In Österreich und Italien fand die NLP-Therapie staatliche Anerkennung als Therapieverfahren.

Zum Hintergrund: Die in Deutschland anerkannten Psychotherapiemethoden (Psychoanalyse und Verhaltenstherapie) sind, außerhalb des Krankenkassensystems, in den letzten 20 Jahren um vielgestaltige neue Psychotherapieverfahren aus dem Bereich der humanistischen Psychotherapie erweitert worden. Eine Methode, die sich bei dieser Methodenerweiterung besonders stark etabliert hat, ist das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) – in der therapeutischen Anwendung als neurolinguistische Psychotherapie (NLPt) benannt.

NLP wurde 1976 basierend auf Erkenntnissen aus der Gestalttherapie, der Familientherapie und der Hypnosetherapie entwickelt und fand zuerst Anwendung im Bereich des Kommunikationstrainings, des Coachings sowie Seminaren zu allgemeiner Persönlichkeitsentwicklung.

Seitdem entwickelt sich die Methode ständig durch die Integration vielfältiger Interventionsteckniken aus der Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie, systemischen Therapie und vieler humanistischer Psychotherapieverfahren weiter.

Da immer mehr Therapeuten die Werkzeuge des NLP schätzen lernten und die Anzahl der NLP-Anwender seit der Entstehung der Methode kontinuierlich wuchs, wurde 1996 die Deutsche Gesellschaft für Neuro-Linguistische Psychotherapie (DG-NLPt) gegründet. Die DGNLPt setzte sich für eine Qualitätssicherung im Bereich der therapeutischen NLP-Anwendung und NLP-Ausbildung ein. 2005 vereinigte sich die DGNLPt mit dem Deutschen Verband für Neurolinguistisches Programmieren (DVNLP). Weitere Infos zum Thema unter DVNLPt.