Der Begriff der Psychodynamik stammt aus der Theorie der Psychoanalyse.

Die Psychodynamik versucht, die Beziehung zwischen den verschiedenen inneren Instanzen und Strebungen einer Person darzustellen.

Dieses innerseelische Geschehen entwickelt sich im Laufe persönlichen Entwicklungsgeschichte eines Menschen (Sozialisierung, Prägung) und ist dem bewussten Erleben sowie der bewussten Kontrolle des Betroffenen fern.

Im Rahmen einer Psychotherapie werden die unbewussten psychodynamischen Abläufe durch Übertragungsgeschehen, Widerstandsanalyse, Deutung und Durcharbeitung thematisiert und hinsichtlich der Auflösung von neurotischen Störungsbildern in den therapeutischen Prozess mit einbezogen.