Das Burnout-Syndrom beschreibt einen sich über Jahre chronisch entwickelnden geistigen, seelischen und körperlichen Erschöpfungszustand.

Wie kommt es zu einer Burnout- Entwicklung https://nlp-trainings-tille.de/blog/burnout-erkennen/ : die Ursachen und Gründe sind vielschichtig. Erhöhter Stress, ungünstige Arbeitsbedingungen und persönlich überhöhte Rollenerwartungen, die nicht erfüllt werden, sind entscheidende Faktoren.

 Burnout frühzeitig erkennen

Fragen zur Selbstreflektion finden Sie unter Burnout Entwicklung rechtzeitig erkennen .

Da im Rahmen eines Burnout-Geschehens immer auch depressive Symptome auftreten, sollte eine Differenzialdiagnostik Burnout/Depression  erfolgen, um den richtigen Behandlungsansatz zu finden.

Wichtig: Eine ausgeprägte Burnout-Symptomatik sollte immer auch medizinisch – nicht nur psychotherapeutisch behandelt werden. Häufig ist ein mehrwöchiger Klinikaufenthalt unumgänglich.

Was kann man tun, damit es nicht zu einer Burnout-Entwicklung kommt?

Am Anfang der Erkrankung empfinden die Betroffenen nur allgemeine Stress-Symptome (z.B. gestörter Schlaf, Gefühl nicht mehr abschalten zu können, erhöhte Nervosität/Gereiztheit, zunehmende körperliche Erschöpfung, ständige Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Grübeln, Muskelverspannungen, erhöhte Infektanfälligkeit). Diese Warnhinweise werden häufig ignoriert (Verdrängungsmechanismen) bzw. in einer Selbstbehandlung mit Alkohol, Kaffeekonsum, Beruhigungsmitteln zu beseitigen versucht. Den grundlegenden Ursachen der zu hohen Dauerstress-Belastung, den ungünstigen Umgebungsbedingungen, dem eigenen Perfektionsanspruch, der zu hohen Rollenerwartung, der zu hohen Pflichterfüllung, der Selbstaufopferung, der Selbstvernachlässigung etc. wird zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

So kommt es im Verlauf von Monaten und Jahren zu einer Krankheitsspirale, die schließlich in Depressionen und Arbeitsunfähigkeit mündet.

Zu beachten ist eine Achtsamkeit hinsichtlich der eigenen Lebensqualität. Für nichts- auch keine noch so attraktive berufliche Tätigkeit sollte längerfristig die eigene Lebensqualität außer Acht gelassen werden. Kurzfristige Überlastungen verzeiht der Organismus – längerfristige Schädigungen führen zu tiefgreifenden Schäden.

Auch in unserer Sympathikus getrieben Zeit müssen Erholungs- und Regenerationszeiten Raum haben. Wer dies längerfristig missachtet wird früher oder später einen hohen Preis zahlen. Der Erhalt und die Pflege der Beziehungsressourcen / sozialen Netzwerke, sinnvoller Ausgleichsaktivitäten, das Achten auf körperliche Signale, die Priorisierung der anstehenden Aufgaben, das Loslassen von überzogenen Rollenverständnissen ist die beste Prävention gegenüber dem Burnout-Geschehen.

Je früher man gegensteuert, desto mehr Erfolg hat man bei der Unterbrechung der Entwicklung dieser schwerwiegenden Erkrankung.

 Hier finden Sie zusätzliche Informationen, die in den weiterführenden Linkverbindungen unten Gedankenanregungen zum Thema Vermeidung von Burnout anbieten:

  • Achtsame Gegenwärtigkeit
  • Ausgleichsaktivität
  • Auszeiten
  • Bedürfnishierarchie
  • Beobachterperspektive
  • Beziehungspflege
  • Denkmuster verändern
  • Innere Distanzierung
  • Grenzen ziehen
  • Komplexitätsdruck abbauen
  • Priorisierung
  • Psychohygiene
  • Rollenerwartungen überprüfen
  • Selbstfürsorge
  • Selbstwertschutz
  • Spannungsreduktion
  • Stilleübungen
  • Zeitmanagement

https://nlp-trainings-tille.de/blog/nlp-entspannungsverfahren/

https://nlp-trainings-tille.de/blog/resilienz-stressbewaeltigung-und-konfliktmanagement-397/

https://nlp-trainings-tille.de/blog/bindungsbeduerfnis-mangelndes-selbstwertgefuehl-und-motivationala-schemata-397/

https://nlp-trainings-tille.de/blog/risiken-psychischer-erkrankung/