Bei manchen psychischen Erkrankungen z.B. bei der Alzheimer-Demenz und anderen hirnorganischen (exogenen) Erkrankungen,

jedoch auch bei endogenen sowie psychogenen Störungen kann es zur verringerten Beherrschung der Affektäußerungen (Gefühlsäusserungen) kommen.

Unter Affektinkontinenz versteht man überschießende Affekte zu einem geringen Anlass, sowie eine verminderte Gefühlskontrolle.

Innerhalb jeder Kultur jedoch wird beim gesunden Menschen eine unterschiedliche Beherrschung der Affekte bepbachtet. Daher ist dieses Symptom unter gesellschaftlichen Aspekten zu differenzieren.