Zoenästhesien sind als abnorme Körpermißempfindungen oder leibliche Beeinflussungserlebnisse im Sinn von

Leibhalluzinationen definiert, welche in verschiedene Teile des Körpers projiziert werden.

Die Patienten klagen häufig über unerträgliche Schmerzen oder Mißempfindungen bizarren Charakters, wie z.B glühender Stacheldraht in den Gedärmen. Häufiges Vorkommen bei der zoenästhischen Schizophrenie.

Werden diese Leibhalluzinationen als frembeeinflusst (von aussen gemacht) wahrgenommen, handelt es sich um eine Ich-Störung, die z.B. bei der paranoid hallzuinatorischen Schizophrenie vorkommt.

Nach Kurt Schneider werden im Rahmen der  Diagnose die fremdbeeinflussten Zönesthesien als 1. Rang, die nicht von aussen gemachten Zönesthesien als 2. Rang Symptom gewertet.